Die Frühjahrsversammlung 2017 zum Thema
Erlösung denken – soteriologische Erkundungen
fand vom 24. bis zum 26. März in Siegen statt.

Menschen sind erlösungsbedürftig, so die zentrale Aussage fast aller Religionen. Doch gibt es weder eine einhellige Meinung darüber, warum  wir erlösungsbedüftig sind, noch, auf welche Weise wir erlöst werden können. Selbst die traditionelle christliche Antwort - basierend auf der Vorstellung der Erbsünde und des Sühneleidens Christi - wird heute auf unterschiedlichste Weise interpretiert oder auch ganz verworfen. Gleichzeitig ist uns aber bewusst, dass die Möglichkeit der Erlösung durch Christus bei den ersten Konzilien das entscheidende Kriterium für die Entwicklung der christlichen Lehre war.

Themen

Katharina Peetz (Saarbrücken): Kontextuelle Soteriologie im Friedens- und Versöhnungsprozess Ruandas.

Steffen Jöris (Aachen): Biblische Erlösung durch die Basileia? Skizze eines neutestamentlichen Erlösungskonzepts.

Daniel Rumel (Münster): „Das Leben ist Leid.“ Eine buddhistische Perspektive auf das christliche Erlösungsdenken.

Hildegard Peters (Aachen): Christliche Erlösung jenseits der Sühnetodvorstellung – eine systematisch-theologische Skizze.

Stephan Mokry (Halle): Luther und Eck: Streitpunkt Erlösung? Klärungsversuche anlässlich 2017.

Aaron Langenfeld (Köln): Sinnfrage und Erlösungsglaube.

Raphael Weichlein (Berlin): Skizzen einer rationalen Soteriologie im Anschluss an Holm Tetens.

Johannes Grössl (Siegen): Die irenäische „Recapitulation Theory“ der Erlösung.

Winfried Schmidt (Nördlingen): Die Geburtswehen freiheitlicher ewiger Schöpfung.

Kulturprogramm: Besuch der und Führung durch die Brauerei Krombach

Tagungsort
Graduiertenlounge Adolf-Reichwein-Campus Universität Siegen

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